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Hausgeschichte.:Das Gebäude ist in zwei Phasen errichtet worden,der nördliche giebelständig am Steinig stehende Gebäudeteil ist gefügekundlich in der 2.Hälfte des 16.Jh. zu datieren, während der südlich anschließende hintere Teil architektonisch im frühen 17. Jh. entstanden sein dürfte.

1. Weltkrieg Willi Didderich und sein Pferd “Hindenburg”

Im Brandkataster von 1771 waren zwei Besitzer verzeichnet.Im nördlichen Teil
der Lohgerber Daniel Reichardt und die Witwe des Bernhard Satorius im südl.Teil.

Bei einem Brand am 14.12.1909 wurde ein freistehendes Nebengebäude im NO.
und die Scheune an der Stadtmauer samt den dazwischenliegenden Schweineställen
zerstört.

                                             Bild von 1912
Bis 1960 befand sich im vorderen Gebäudeteil eine Huf-und Wagenschmiede.
Nebenher wurde Landwirtschaft betrieben. Der Familie Reichardt, deren
Vorfahren bereits im 18.Jh. auf diesem Grundstück nachzuweisen sind,gehörte das
gesamte Anwesen bis 1976.

Wir, die Fam. Schmidt Rudi und Renate,die heutigen Besitzer erwarben das Anwesen
im Jahre 1978,ließen das Fachwerk freilegen und das Gebäude nach und nach zum Cafe
mit Fremdenzimmer sowie später zum Restaurant ausbauen.

In diesem Zuge wurde der gesamte Dachstuhl erneuert und das Haus im EG. vollkommen neu unterfangen.Die beiden Nebengebäude entstanden 1979 und 1993.